Diese Schwachstelle muss als Störung in einem Prozess oder System verstanden werden, die zu einem Eintrittstor für Bedrohungen wird. Je schwächer die Sicherheit also ist, umso größer ist das Risiko.
Bei einem industriellen Betrieb müssen zwei Umgebungen gesichert werden: die betriebliche (OT) und jene der Informatiktechnologien (IT). Dazu müssen diese beiden Umgebungen mehr miteinander verbunden werden, um den Betrieb mit mehr Effizienz auszustatten und Prozesse zu automatisieren. Und hier kommen wir zum Kern der Sache. Bei der industriellen Automatisierungkommen Variablen ins Spiel, die in Echtzeit im Zusammenhang mit den Prozessen stehen. Angesichts einer Schwachstelle ist die Auswirkung also umso größer, da die Aktivität unterbrochen werden muss. Und dies wiederum bedeutet mehr Kosten und Verzögerungen.
Es geht also darum, einerseits die Verfügbarkeit von Informationen in der ersten Umgebung und andererseits die Vertraulichkeit in der zweiten Umgebung zu schützen. Deswegen ist es wichtig, sich von der Entwicklungsphase des Produkts bis hin zur Lieferung mit der Cybersicherheit zu befassen.
Aus diesem Grund finden wir heute viele entfaltete Systeme (Hardware und Software), die die Kapazität haben, über das Netz zu kommunizieren und nie auditiert wurden. Dies lässt viel Raum für Sicherheitslücken.

Sicherlich war es bis jetzt kein großes Problem, weil die Netze des Betriebs gegen außen isoliert waren. Nun gibt es jedoch immer mehr Softwares, die einen Zugriff auf das Internet voraussetzen. Dies bedeutet, dass die Angriffsfläche zunimmt. Wir stehen also nicht nur vor einem Software- sondern auch vor einem Hardwareschaden. Dies heißt, dass wir nicht nur Informationen verlieren oder uns Informationen gestohlen werden, sondern auch, dass wir eine Beschädigung unserer Geräte in Kauf nehmen müssen. Bei industriellen Prozessen können die Probleme im Zusammenhang mit Funktionsstörungen in der Produktion stehen. Diese wiederum bringen physische Probleme wie das Kaputtgehen von Maschinen, Rohmaterialien, usw. mit sich.
Glücklicherweise sind sich mehr und mehr Betriebe dieser Notwendigkeit, die industriellen Systeme zu sichern, bewusst. Nun geht es darum, wie wir diese Schwachpunkte überwinden können.

Als Erstes muss sich die Mentalität ändern. Damit ist nicht nur gemeint, zu reagieren, wenn ein Angriff geschieht, sondern auch proaktiv zu sein und präventive Reaktionsmodelle zu etablieren und mögliche Schwachpunkte zu identifizieren. Dafür müssen Prozesse und Systeme überwacht und nachverfolgt werden, um mögliche Sicherheitsstörungen zu erkennen. Dies stellt die Ausgangssituation dar, um auf sichere und verfügbare Infrastrukturen zählen zu können.
Auf der anderen Seite, auch wenn wir vielleicht noch keinen Schaden erlitten haben, ist das Verfügen über eine aktualisierte Software ein weiterer, sehr wichtiger Schutz. Dies ist etwas, das in der Cloud mit dem Modell SaaS garantiert wird. Wir bei Lantek sind starke Befürworter davon, damit KMUs sich in einer sicheren Umgebung auf den Zug der Digitalisierung begeben können.
- Bei welchen Technologien brauchen wir Vorkehrungen in Bezug auf die Cybersicherheit?
- IoT. Das Internet der Dinge wurde zu einem wichtigen Bestandteil jedes Betriebs, um die Vernetzbarkeit zwischen Maschinen und Prozessen Wirklichkeit werden zu lassen, indem diese sensorisiert werden. Und es wird mit den 5G-Netzen stets präsenter.
- Cloud. Die Cloud ist nun nicht mehr nur ein Raum, um Daten zu speichern. Dank der künstlichen Intelligenz, dem maschinellen Lernen und dem Big Data kann die Cloud Informationen verarbeiten und analysieren, um prognostische und zukunftsorientierte Antworten zu liefern. Dabei handelt es sich um einen großen Fortschritt für unsere Betriebe, der mit Verschlüsselungen sämtlicher Informationsknoten gesichert wird.

Big Data. Das sogenannte neue Benzin der Unternehmen ist eine attraktive Reichtumsquelle für Cyberangreifer, die nach Sicherheitslücken suchen, um Informationen zu stehlen und diese dem Meistbietenden zu verkaufen.
Prognosen hinsichtlich Cybersicherheit
- Das Spanische Institut für Cybersicherheit (INCIBE), die zentrale Einsatzstelle für Sicherheitsvorfälle des Ministeriums für Wirtschaft und digitale Transformation legt eine Reihe von Prognosen hinsichtlich der Cybersicherheit im industriellen Sektor fest. Dieser Markt wird stets noch attraktiver für Cyberangreifer, da hier die lukrativsten Vorteile herausgeholt werden können, sowohl mit verkauften als auch mit gelöschten Informationen, gibt die öffentliche Stelle bekannt.
- Die Sicherheit der SCI ist konventioneller. Die Investition beim Sichern der Umgebungen ist nicht nur ein Anliegen der Großen. Immer mehr KMUs schließen sich diesem Trend an, denn aufgrund ihrer Größe sind sie noch gefährdeter.
- Werkzeuge gegen Schwachpunkte. Gemäß dem Spanischen Institut für Cybersicherheit (INCIBE) werden sich die Cyberangriffe auf OT-Umgebungen mit stets noch konkreteren Zielen in den nächsten Jahren noch vervielfachen.
- Aktive Erkennung. Angesichts der Raffinesse der Cyberangriffe gehen die Unternehmen zur Tat über und reagieren nicht erst nach Eintritt eines Ereignisses, sondern sind proaktiv und nehmen neue Bedrohungen aktiv vorweg.
- Fortlaufende Überwachung von Kontrollnetzen. Trotz der vermehrten Nutzung von verschlüsselten Protokollen wird die Überwachung einer der relevantesten Aspekte sein, um neue Cyberangriffe zu identifizieren. Diese Art von Werkzeugen muss sich jedoch noch entwickeln, um bei verschlüsseltem Verkehr zu agieren.
- Die Angriffsfläche ist stets größer. Wie wir bereits zu Beginn erwähnt haben, erhöht die nötige Vernetzbarkeit von Maschinen und Prozessen mit dem Internet zur Automatisierung von Prozessen oder um aus der Ferne zu arbeiten die Chancen auf Cyberangriffe.
Übungen. Eine weitere Prognose des Spanischen Instituts für Cybersicherheit ist die Notwendigkeit der Durchführung von Cyberangriffsübungen. Dies ermöglicht es, die Teams darauf vorzubereiten, wie sie sich schützen können. Wir beiLantek
Ultimately, we should see cybersecurity as yet another element to consider when making our plants intelligent to prevent them from being vulnerable not only to unforeseen downtime, theft or deletion of data, but also to reputation issues. Because, believe it or not, it´s even more difficult to recover from that kind of collateral damage.