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Durchgängiger Datenfluss von der 3D-Konstruktion bis zur Fertigung

Das neue Lantek Bend für Biegen in der Blechbearbeitung: in die Software-Suite von Lantek integriert, exakt, anwenderorientiert
16. Juni 2026 durch
Lantek

Mit der neuesten Weiterentwicklung der Lösung stärkt Lantek die Konnektivität zwischen Schneiden, Biegen, MES und ERP -Prozessen. Lantek Bend ist nun vollständig in die Lantek-Software-Suite integriert und ermöglicht einen nahtlosen Informationsaustausch mit vor- und nachgelagerten Systemen im gesamten Produktionsprozess. Diese digitale Kontinuität trägt dazu bei, Arbeitsabläufe zu vereinheitlichen und manuelle Datenübertragungen zwischen getrennten Anwendungen zu reduzieren.

Lantek Bend wurde entwickelt, um die Programmierung von Biegemaschinen zu vereinfachen, und hat sich weiterentwickelt, um mehr Automatisierungsmöglichkeiten und eine tiefere Integration mit dem restlichen Lantek-Ökosystem zu bieten.

Vollständig in die Lantek-Suite integriert

Die Lösung umfasst eine Schnittstelle für die Verwaltung des Biegeabzugs, erkennt automatisch unterschiedliche Biegevorgänge und wählt für jede Simulation das passende Werkzeug aus. Das ermöglicht konsistente und reproduzierbare Berechnungen, selbst in Produktionsumgebungen mit Maschinen verschiedener Hersteller.

Die Anwendung verfügt außerdem über eine neu gestaltete Benutzeroberfläche mit modernem Look and Feel sowie Anpassungsoptionen für OEM-Partner, was die Anpassung an unterschiedliche Arbeitsumgebungen erleichtert.

Präzise und konsistente Biegeberechnungen

Anwender können eine 3D-Geometrie auf verschiedene Weise in die Lantek-Suite einbringen. Sie können das Modell in Lantek Expert öffnen, um das Abwicklungsmuster zu erzeugen und es anschließend an Lantek Bend zu senden, oder die Geometrie direkt in die Biegeumgebung importieren.

Sobald das Teil geladen ist, können Anwender es bearbeiten, den Biegeprozess simulieren und alle für die Fertigung erforderlichen Informationen generieren. Das System hilft zudem, mögliche Konstruktionsfehler zu erkennen, zu prüfen, ob sich die Geometrie für die Abwicklung eignet, und bei Bedarf Korrekturen vorzunehmen.

Um die Berechnungsgenauigkeit sicherzustellen, verwendet Lantek Bend die eigenen Material-, Werkzeug- und Produktionsdaten des Kunden. Die Software umfasst eine Schnittstelle zur Berechnung des Biegeabzugs für alle installierten Maschinen und führt Berechnungen mithilfe der Finite-Elemente-Methode (FEM) durch.

Anwender können zwischen verschiedenen Methoden zur Berechnung von Abwicklung und Biegeabzug wählen und auf spezialisierte Datenbanken zugreifen, darunter die Trumpf-Datenbank mit rund 8.000 validierten Tests für eine Vielzahl von Maschinen- und Werkzeugkonfigurationen.

Die Software enthält außerdem eine Bibliothek mit mehr als 7.000 Werkzeugen, Matrizen und Spezialwerkzeugkomponenten. Die Berechnungsparameter lassen sich an die Erfahrung und die Fertigungsanforderungen jedes Unternehmens anpassen.

Jedes neue Szenario, das dem System hinzugefügt wird – einschließlich Werkzeug, Geometrie, Winkel, Radius und Biegeabzugswerten – trägt dazu bei, die Berechnungsmodelle weiter zu verfeinern. Je mehr Daten und Produktionserfahrung verfügbar sind, desto genauer wird die Vorhersage.

Verwaltung von 3D-Teilen mit durchgängiger Datenkontinuität

Lantek Bend ermöglicht es Anwendern, Informationen über Import- und Exportfunktionen zu speichern und wiederzuverwenden. Die während des Prozesses erzeugten Daten und Dokumentationen werden automatisch mit dem Teiledatensatz verknüpft und können mit anderen Anwendungen der Suite geteilt werden, darunter Lantek Expert, Lantek MES und Lantek Integra.

Besteht in Lantek Expert ein aktiver Fertigungsauftrag, wird das berechnete Teil automatisch in den entsprechenden Produktionsauftrag übernommen, wodurch die Informationskontinuität während des gesamten Fertigungsprozesses gewährleistet ist.

Durch diese Integration können Blechfertiger sowohl die Verarbeitung von 3D-Teilen als auch den Informationsfluss innerhalb einer einzigen Softwareumgebung verwalten und so Probleme durch getrennte Systeme, Versionskonflikte oder unvollständige Produktionspläne reduzieren. Das Ergebnis ist ein konsistenterer Ansatz für das Datenmanagement – von der Angebotserstellung und Konstruktion bis zur finalen Fertigung.