Wenn Xteg-Geschäftsführer Tobias Kersten die drei Produktlinien zur Blech- und Metallbearbeitung mit Faserlaser-Technologie beschreibt, spricht er von „eingedeutschten Maschinen" und erklärt: „Die Lasermaschinen unseres chinesischen Partners haben wir mit Qualitätskomponenten ergänzt, die hier in Deutschland entwickelt und produziert werden und für die auch die Ersatzteile aus Deutschland kommen.“ Seit Dezember 2019 ist die 2D-Faserlaser-Schneidmaschinen-Serie MARVEL im neu eröffneten Vorführ- und Applikationszentrum in Neuenstein bei Heilbronn zu sehen. Wer sich derzeit lieber online informieren möchte, findet auf der Xteg-Webseite (www.xteg.de) ausführliche Informationen und ein Video aus dem Vorführzentrum. Zum Portfolio gehört auch die AUTOBOT-Serie zur 3D-Laserbearbeitung sowie die LT-Serie mit Laser-Rohrschneidmaschinen.
Software-Updates und -Support aus Deutschland
Qualitätskomponenten Made in Germany: Für seine Maschinen bezieht HGTECH CNC-Steuerung und Motoren von Siemens aus Erlangen, Schneidköpfe von Precitec aus Gaggenau und Absaugtechnik von Camfil aus Tuttlingen. Mit Lantek hat sich Xteg einen IT-Experten ins Boot geholt, der nicht nur langjährige Erfahrung mitbringt, sondern „mit seiner herstellerneutralen Software die Kunden an keinen bestimmten Maschinentyp bindet und darüber hinaus neben der Laser-Bearbeitung auch andere Technologien abbildet“, so Kersten. „Zudem können die Unternehmen mit der CAD-Software auch Teile kalkulieren – und mit weiteren Modulen von Lantek ihre Produktion und das gesamte Unternehmen weiter vernetzen.“
Die HGTECH-Serien zur 2D- und 3D-Laserbearbeitung sind mit dem Software-Bundle Lantek Expert ausgestattet, die Faser-Rohrlaserschneidmaschine mit Lantek Flex 3D. Matthias Rolf, Gebietsvertriebsleiter von Lantek: „In engem Austausch mit unseren chinesischen Kollegen und den Technikern von HGTECH in China und auch vor Ort in Deutschland haben wir die Grundinstallation unserer Schachtelsoftware auf die Maschinen zugeschnitten. Dafür haben wir alle relevanten Maschinenparameter übernommen und auch einen neuen Postprozessor entwickelt.“ Weitere Vorteile der Zusammenarbeit mit Lantek für die Xteg-Kunden sieht Kersten darin, dass Software-Updates und Support aus Deutschland kommen.
Im Software-Portfolio von Lantek stecken mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Blechbearbeitung. Es deckt den gesamten Prozess von der Angebotserstellung über die Produktion und Lagerverwaltung bis zur Rechnungsstellung ab. Mit Analysetools gibt Lantek Unternehmensführungen hilfreiche Instrumente an die Hand, datenbasiert Entscheidungen zu treffen. Die Module greifen nach dem Baukastenprinzip ineinander, werden individuell und je nach Digitalisierungsgrad des einzelnen Betriebs zusammengestellt und können nach und nach ausgebaut werden.
Vielfältige Vorteile der Faserlaser-Technologie
Die Gründer von Xteg sind keine Branchen-Neulinge. Bislang haben sie bei der Firma mteg Blech bearbeitende Betriebe erfolgreich mit Gebrauchtmaschinen der Marke TRUMPF mit verschiedenen Technologien versorgt – auch CO2-Laser. Doch in der Blechbearbeitung haben sich die Vorteile der Faserlaser-Technologie herumgesprochen: Die Maschinen sind umweltfreundlicher, energieeffizienter und im Betrieb kostengünstiger, da sie ohne Lasergase auskommen und aufgrund der einfacheren Bauweise einen geringeren Wartungsbedarf haben. Der Faserlaser ermöglicht größere Fertigungsgeschwindigkeiten und die Möglichkeiten Bundmetalle (Kupfer, Messing etc.) zu schneiden. Letzteres war mit dem CO2-Laser in der Vergangenheit nicht möglich.
Xteg aims to satisfy the increased demand for fiber laser in Germany and, to this end, in August 2019, it took on exclusive representation with HGLaser for Germany, Austria and Switzerland. HGLaser is a brand of the Chinese company HGTECH, which is among the 10 biggest laser manufacturers worldwide. In coordination with Xteg, HGTECH has adapted its machines to the requirements of the local market in terms of user interfaces, DIN norms and security provisions. After several weeks of inactivity due to the coronavirus pandemic, the Chinese are currently returning to their workplaces. "Production has taken off again quickly and they are almost at 100% again", informs Kersten. Meanwhile, the environment in the German sheet metal processing market is changing. "Many companies are currently considering moving their production to Germany again. It’s a place where there is a demand for fiber laser machines that are both economic and high-quality with German support, components and spare parts", says Kersten of the sector, adding: "Our good value for money will convince them".