Traditionellerweise konkurrieren diese beiden Technologien auf ganz unterschiedlichen Märkten. Durch diese Kombination jedoch kann eine Marktlücke in bestimmten industriellen Sektoren ausgenutzt werden, um die Schwächen, die die beiden Technologien jeweils aufweisen, komplementär zu kompensieren.
Beispielsweise bieten sich die gemischten Lösungen mit neuen Wasserstrahl- und Plasmaschneidanlagen für Kunden an, die eine Produktion von Teilen mit einem großen äußeren Umfang, ohne erhöhte Anforderungen an die Genauigkeit, benötigen, die gleichzeitig Löcher aufweisen, die im Gegensatz dazu eine erhöhte Genauigkeit voraussetzen, da später Bearbeitungen daran ausgeführt werden (Gewindeschneiden, Senkungen, etc.). Bei diesen Auftragstypen wird die Härtung der Kante zu Problemen der Bearbeitungen führen, die mit der Kombination der beiden Technologien behoben werden können.
Um dies zu verstehen, möchten wir die Fähigkeiten beider Technologien ausführen:
Wasserstrahlschneiden ist eine interessante Technologie für jene Materialien, die durch Hitze verändert werden können, da bei dieser Technologie kalt geschnitten wird. Um die Leistung zu steigern, wird ein Abrasivmittel eingesetzt, dass auf Werkstücken mit über 300 mm Stärke arbeiten kann. Diese Technologie bietet beim Fertigfräsen eine ausgezeichnete Qualität, ohne das Material zu erhitzen oder die Eigenschaften der Schnittlänge zu verändern. Dafür bezahlt man jedoch einen hohen Preis: Zeit. Diese Schneideart ist, obwohl sie hohe Drücke und Abrasivmittel nutzt, zehnmal langsamer als das Plasmaschneiden.
Das Plasmaschneiden bietet im Vergleich zum Wasserstrahlschneiden optimalere Schnittgeschwindigkeiten für das gleiche Material/Stärke. Da die Hitze jedoch das Material und die Härtung der Schnittkanten beeinflusst, läuft es auf einen Qualitätsverlust hinaus.
Durch die Kombination der beiden Schneidearten können wir für dasselbe Teil bei der Außenkontur mit Plasma und bei den Innenlöchern, bei welchen eine erhöhte Genauigkeit erwünscht ist, mit Wasserstrahl schneiden und so von den Vorteilen der jeweiligen Technik profitieren. Neben der kombinierten Anwendung verfügt der Kunde über einen 100 % operativen Schneidetisch, um separat sowohl mit Wasserstrahl als auch mit Plasma zu schneiden.
Zweifellos werden die beiden Technologien nach wie vor unabhängig voneinander in ihren üblichen Branchen koexistieren. Plastik, Beschichtungen, Zementplatten, Keramik, Steinwerk oder Glas zählen nach wie vor zum Spezialgebiet für Wasserstrahl-; Stahl und eisenhaltige Materialien zum Spezialgebiet für Plasma-Bearbeitungen. Trotzdem nimmt diese Typologie von kombinierten Maschinen auf einem Markt, auf dem man dazu neigt, von der Integration von Aufgaben ausgehend zu sparen, immer mehr an Wichtigkeit zu.
Gleichzeitig bedeutet diese Notwendigkeit eine Nachfrage der Benutzer. Diese haben wir bei Lantek festgestellt und motiviert, unsere Kunden beim Wachsen zu begleiten, nach einer Adhoc-Lösung gesucht, um die Produktivität anzukurbeln, dadurch Prozesse zu optimieren, kürzere Produktionszyklen zu implementieren, die Rotation, Koordination und das Zusammenspiel von Ressourcen sowie die Effizienz zu verbessern, um somit für eine Reduktion des Verbrauchs an Energie, Materialien und Zeit zu sorgen.
Was sie jedoch gemeinsam haben ist die CAD/CAM-Software, um beide Schneidearten automatisch zu programmieren. In unserem Fall handelt es sich um Lantek Expert Cut, eine Software zur Programmierung sämtlicher Technologien, inklusive Wasserstrahl und Plasma, die die Konfiguration der Tabellen nach Material und/oder Stärke ermöglicht, um die Teile separat zu bearbeiten. Mit dieser Software kann der Benutzer ein Werkstück gestalten oder importieren, Lagerbestände abfragen, Schneidesequenzen durchführen, CNC-Programme generieren sowie Zeiten und Kosten kalkulieren. Lantek Expert Cut, a software solution suitable for any technology, not just water jet and plasma, that allows tables to be configured by material and/or thickness so that the parts can be worked on separately. With this software the user can design or import a part, check stock, execute cutting sequences, generate CNC programs and calculate times and costs.