Allgemein werden die Schneidetechnologien dabei in thermische und mechanische Schneidetechnologien unterteilt. Zur ersten Gruppe, bei welcher das Schneiden auf der Nutzung von Wärme zum Trennen des Materials basiert, gehört das Autogenschneiden, das Plasmaschneiden und das Laserschneiden. Zur zweiten Gruppe, bei welcher ein Abrasivmittel eingesetzt wird, gehört das Wasserstrahlschneiden, Stanzen, Fräsen, Funkenerodieren, Messerschneiden, usw.
Traditionellerweise herrscht unter diesen Technologien ein großer Wettbewerb. Unlängst zeichnet sich jedoch ab, dass die technologische Evolution diesen Wettbewerb auf eine außergewöhnliche Ebene treibt, insbesondere unter dem Hochpräzisionsplasmaschneiden, dem CO2-Laserschneiden und der neuesten Entwicklung; dem Faserlaserschneiden. Unter diesen drei letzten Technologien präsentiert das Laserschneiden Ergebnisse mit präziserem Schnitt. Dies vor allem bei der Arbeit mit sehr feinen Stärken und der Bearbeitung von kleinen Bohrungen. Das Hochpräzisionsplasmaschneiden nähert sich in punkto Qualität den Lasersystemen für grobe Stärken. Diese Technologie gilt als gute Option für das Abschrägungsschneiden.
Das Eindringen der Faserschneidetechnologie in die Welt des Lasers ist erwiesenermaßen ein revolutionärer Fortschritt in Bezug auf Schnelligkeit und Kosten: Sie bietet die Geschwindigkeit und die Schnittqualität eines traditionellen CO2-Lasers bei niedrigeren Wartungs- und Betriebskosten.
In welchen Fällen empfiehlt sich die eine oder andere Technologie?
Für feine Stärken bis zu 5 mm kann die Reaktion des Faserlasers besser sein als jene eines CO2-Lasers. Außerdem erhalten wir eine bessere Ausnutzung bei reflektierenden Materialien wie Kupfer oder Messing. Sobald die Stärke zunimmt, nimmt die Leistung eines Faserlasers ab und es empfiehlt sich die Verwendung eines CO2-Lasers. Dieser kann eine höhere Leistung beim Schneiden von Stärken bis zu 30 mm aufbringen.
Wenn wir uns die Maschinen mit Plasmaschneidetechnologie vornehmen, können wir sagen, dass diese die geeignetsten bei einer Stärke ab 5 mm sind und bei einer Stärke ab 30 mm praktisch unschlagbar sind. Während der Laser hier schon nicht mehr reicht, kann diese Technologie Stärken von bis zu 90 mm bei Karbonstahlteilen und 160 mm bei Edelstahlteilen bewältigen. Außerdem bedeuten diese Maschinen im Vergleich zu Lasermaschinen niedrigere Anschaffungskosten, was sie zusätzlich interessant für Werkstücke mit einer beträchtlichen Stärke macht, bei denen die Schnittqualität wichtig ist. Dabei reduziert die sukzessive Abnahme des Preises der Faserlaserschneidemaschinen die Differenz jedoch deutlich.
Trotzdem eignet sich für beträchtliche Stärken das Autogenschneiden am besten. Diese Technologie wird bereits seit einem Jahrhundert eingesetzt und ist optimal, um Kanten von Werkstücken vorzubereiten, die dann geschweißt werden.
Was empfiehlt sich, wenn wir in Bereichen arbeiten, in denen verschiedene Technologien zusammenströmen?
Es ist wichtig, je nach Technologie über verschiedene Bearbeitungsoptionen zu verfügen. Dasselbe Werkstück benötigt je nach Verarbeitungsort eine spezifische Bearbeitung, die die Ressourcen maximal ausnutzt und somit die gewünschte Schnittqualität erreichen kann. Es gibt Fälle, in jenen ein Werkstück nur als Ganzes verarbeitet werden kann. Aus diesem Grund benötigen wir ein System, dass fortschrittliche Lösungen beinhaltet, um je nach Material, Stärke, gewünschter Qualität oder Durchmesser der Innenkonturen den genauen Fertigungsarbeitsgang zuzuweisen.
Um möglichen Überbelastungen vorzubeugen und die Fertigung durchzubringen, müssen wir eine Software eingliedern, die über Verwaltungssysteme für die Auslastung und Zuweisung von pendenten Aufträgen verfügt. Diese Software hilft uns, eine zweite Bearbeitung oder eine zweite Technologie auszuwählen, die sich eignet, um das Werkstück mit einer anderen Maschine zu verarbeiten, die sich in einer besseren Situation befindet und zeitgerecht produzieren kann. Diese Software muss den Auftrag auch fremdvergeben können, falls keine Kapazität dafür vorhanden ist.
In jedem Fall ist das geeignete Programm, um sich mit der Nutzung und der Kombination dieser Maschinen mit einem einzigen System zu befassen, das CAD/CAM. Um eine hochwertige Produktion zeitgerecht und bei niedrigeren Kosten zu erreichen, bietet sich die Möglichkeit der Software, die geeignete Maschine zuzuweisen und zu verwalten an, wobei Technologie und Situation der Arbeitslast kombiniert werden. CAD/CAM. In order to achieve quality manufacturing, on time and at a lower cost, the software should also be able to assign and manage the ideal machine, combining technology and workload situation.