1. Seit wann wissen Sie von Lantek und seinen Produkten?
Tamás Kutnyánszky.- Meine erste Begegnung mit Lantek war bei einer Stanzmaschinenschulung bei LVD, wo ich als Interpreter agierte. Ich war beeindruckt von dem Wissen der Software und der perfekten Präsentation ihrer Fähigkeiten.
2. Wie hat Ihre Beziehung mit Lantek begonnen und was hat Ihr Interesse an unserem Unternehmen geweckt? Seit wann distribuieren Sie Produkte des Portfolios von Lantek in Ungarn?
T. Kutnyánszky.-Lantek wurde uns von ERMAKSAN, unserem Partner, vorgestellt. Unsere Muttergesellschaft (GE-CO Hungary) machte sich in den letzten 22 Jahren in der CNC-Maschinenwerkzeug-Branche einen Namen. Sie hat mit japanischem Maschinenwerkzeug begonnen und heute ist sie eines der größten Maschinenwerkzeugverkaufs- und dienstleistungsunternehmen in Ungarn. Die Blechabteilung wurde im Jahr 2015 basierend auf dem Verkauf von OMAX-Wasserstrahlschneidemaschinen und der gesamten Produktreihe von Baykal Maschinen gegründet. Sie ist stetig gewachsen, bis es an der Zeit war, ein separates Unternehmen zu gründen, das sich nur dem Blechgeschäft widmet. Das Konzept hinter dem neuen Unternehmen ist die aufmerksame Betreuung von Blechkunden und das Finden von strategischen Partnern, um alle ihre Bedürfnisse zu erfüllen und zu befriedigen.
Wir haben unsere Partnerschaft mit dem türkischen Unternehmen ERMAKSAN letztes Jahr aufgenommen und unsere neue Marketingkampagne baut auf deren Produkten auf. Ich habe herausgefunden, dass, obwohl die Maschinen gut funktionieren, Kunden sich ihrem Potenzial nicht bewusst sind. Also müssen wir ihre Aufmerksamkeit erreichen, um ihnen zu zeigen, was die Prozesse effektiver macht.
Der Schlüsselaspekt ihres Erfolgs liegt darin, wie gut sie mit den digitalen Informationen umgehen können. Sie erhalten 2D- und 3D-CAD-Daten von ihren Partnern und müssen die Kostenvoranschläge in der kürzest möglichen Zeit erstellen. Während des Herstellungsprozesses müssen sie die Arbeiten managen und Überreste minimal halten. Je besser sie mit Informationen umgehen können, umso effektiver werden sie.
Wie Sie sehen, ist es essentiell, sich auf die Software zu fokussieren, die zusätzliche Vorteile für ihr Geschäft liefern kann."
3. Welche Schwierigkeiten erleben Sie in Ungarn hinsichtlich dem Distribuieren von Software und welches sind die Haupthindernisse für ein Unternehmen? Denken Sie, dass die ungarische Sprache ein Hindernis für internationale Unternehmen wie Lantek ist, die in Ihrem Land Fuß fassen möchten?
T. Kutnyánszky.-Nun, wenn ich einen Firmeninhaber frage, ob er Lantek in Ungarn haben möchte, erhalte ich normalerweise die Antwort "Ja". Wenn ich mit CAD-/CAM-Ingenieuren spreche, ist die Antwort: "Ich habe mich daran gewöhnt, ich kenne die nötigen Funktionen, ich nutze es auf Englisch".
Es wird wie ein Werkzeug genutzt. Für alltägliche Arbeiten und eher selten für einige Weitere verwendet. Wir haben uns dazu entschlossen, die Übersetzung ins Ungarische vorzunehmen, um die Nutzung sämtlicher Softwarekapazitäten zu ermöglichen. Außerdem wird das unser Wissen erweitern und uns dazu befähigen, einen besseren Support zu leisten.
4. Welche Produkte des Portfolios distribuiert Ihr Unternehmen und welche Produkte möchten Sie in Zukunft distribuieren?
T. Kutnyánszky.- Lantek Expert Cut ist weitverbreitet. Wir liefern unsere Stanz- und Lasermaschinen mit Lantek Expert Cut. Ich sehe ein großes Potenzial in Lantek MES Manager aber wir sind noch nicht bereit. Wir müssen noch etwas an Erfahrung zulegen, um einzuschätzen, ob wir die Bedürfnisse der Kunden mit dieser Software abdecken können.
5. Unser Unternehmen Lamitec distribuiert auch Laser-, Plasma- und Wasserstrahlschneidemaschinen. Bedeutet Lantek eine zusätzliche Verstärkung für den Verkauf dieser Maschinen?
T. Kutnyánszky.- We have very few OEMs in Hungary. The metal manufacture industry is mostly based on automotive suppliers. I was interviewed one year ago when the company was formed, and the first signs of the recession were noticed. I told that the sheet metal industry is less vulnerable because it is not so much dependent on the automotive industry. Today I can see that I was not really right. This sector is affected as well. While the automotive suppliers had lost 50% of their orders, this loss is about 20-30% among the sheet metal companies. I can see that companies who have more flexibility which means having various processes, for example plasma, laser cutting, water cutting and welding, etc., those ones could find their customers and kept up a certain level of production which is enough to survive.
These times are not good for big investments. But every cloud has a silver lining. We keep our customers informed and call their attention to the weak points of their production hoping that when there is a rise in orders, they will invest in info technology and buy Lanktek´s solution.